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Christuskirche Frankfurt/Nied

Standort: Alt-Nied 10, 65934 Frankfurt a. M
Bauherr: Evangelische Kirchengemeinde Frankfurt am Main-Nied
Fertigstellung:. 2008, 6 Monate Bauzeit

Leistungsphasen: 1-9

Projektbeteiligte:
Planung: Joachim Gottstein
Bauleitung: Jens Dudek
Mitarbeiter: Rudolf Coenen

Projektbeschreibung:
Die Christuskirche geht auf einen Vorläuferbau aus dem Ende des 15. Jahrh. zurück.
Der Bau der heutigen Kirche entstand als sowohl von Katholiken als auch Protestanten genutzte sogenannte „Simultankirche“.1907 wurde sie durch den Herborner Architekten Ludwig Hoffmann nach „evangelischen“ Grundsätzen umgebaut.

Dieser Umbau hat sich allerdings für die heutige Gottesdienstnutzung nicht bewährt, da der Chorraum vom Kirchenschiff abgetrennt wurde.

Durch den neuerlichen Umbau mit einer neuen Kirchenheizung konnte die Deckenhöhe des Heizungskellers abgesenkt werden und der Chorraum wieder rückgebaut werden, sodass Chor und historische Kanzel jetzt wieder in direktem Zusammenhang mit dem Kirchenschiff stehen.
Der Altar und das Taufbecken von 1960 wurden im Zuge der Umgestaltung des Altarbereichs abgebaut und durch verschiebliche Prinzipalien aus Eichenholz ersetzt. Eine flexible Bestuhlung erlaubt sowohl den traditionellen Gottesdienst (Reihenbestuhlung) als auch kleinere Gottesdienste (z.B. in Kreisform). Die Stühle wurden eigens für die Christuskirche entwickelt. Neue Abstellflächenkönnen durch Schiebeelemente vom Kirchenraum abgetrennt werden und sorgen dafür, dass der Sakralraum optisch nicht beeinträchtigt wird.

Der Kircheninnenraum wurde unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer restauratorischen Voruntersuchung in Abstimmung mit dem Denkmalamt farblich neu gestaltet.
Die Orgel, eine der letzten weitgehend erhaltenen „romantischen“ Orgeln in Hessen wurde in Abstimmung mit dem Orgelsachverständigen der EKHN und dem Orgel-Denkmalpfleger des Landesamtes für Denkmalpflege durch die Orgelbaufirma Hardt überholt. Der Orgel-Spieltisch wurde wieder an der ursprünglicher Position von 1907 mittig vor der Orgel aufgestellt.

Anstelle der alten Kirchenheizung mit unschönen Konvektor-Heizkörpern, wurde eine Heizung nach dem Prinzip der Hüllflächentemperierung als Niedertemperatur-Strahlungsheizung an den Außenwänden und im mittleren Fußbodenbereich eingebaut.

Die Elektroverteilung und –verkabelung, die Elektroakustische Anlage und die Beleuchtung wurden komplett erneuert
Zur barrierefreien Erschließung der Kirche wurde eine rollstuhlgerechte Rampe an der nördlichen Ecke der Kirche ausgeführt.

Dort entstand auch ein kleiner Anbau für Toiletten als dem Kirchenbau auf der Rückseite vorgelagerter, zurückhaltend gestalteter moderner Baukörper.

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